Die aktuelle Corona Krise macht auch vor unseren Projekten im Jemen nicht halt. Obwohl es bisher im Land keine bestätigten Infizierten gibt, hat das Ministerium nun beschlossen, alle Schulen zu schließen. Das bedeutet, dass wir ab sofort auch unsere Suppenküchen nicht mehr betreiben können.
Gemeinsam mit der Stuttgarter Organisation STELP konnten wir seit Ende 2018 an fünf Schulen Suppenküchen einrichten, und so mehr als 1.650 Kinder täglich mit
 einer gesunden Mahlzeit versorgen. Leider ist uns das aktuell nun nicht mehr möglich.
Was sich aber trotz Corona leider nicht ändert ist die Tatsache, dass der Jemen aktuell tragischer Schauplatz einer der größten humanitären Katastrophen weltweit ist. Mehr als 12 Millionen Kinder sind weiterhin von Hungersnot, Bomben und Krankheiten wie Diphtherie und Cholera bedroht. Mit unseren Suppenküchen haben wir nicht nur einen Beitrag geleistet, um viele Kinder mit dringend notwendiger Nahrung zu versorgen, sondern auch den Eltern einen Anreiz geboten, ihre Kinder weiterhin in die Schulen zu schicken.
Auch wenn die Schulen nun geschlossen sind, wollen und werden wir weiterhin für die Kinder da sein. Unser Partner vor Ort sucht aktuell nach Möglichkeiten, Notsuppenküchen einzurichten. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.